Der visionäre Charakter des Projektes berücksichtigt moderne Formen der Energieversorgung. Die Stadtwerke Pforzheim schaffen im Erschließungsgebiet mit zukunftsfähiger Technik die Basis für eine sichere und preiswerte Energieversorgung. Eine ressourcenschonende Versorgung mit Wärme und Warmwasser, die dem Bauherrn zudem erhebliche Investitionskosten spart, bietet die Fernwärmeversorgung der Stadtwerke. Diese Fernwärme wird im Heizkraftwerk Pforzheim besonders effizient und teilweise aus erneuerbaren Energieträgern in Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt und erfüllt deshalb automatisch die Vorgaben des „Erneuerbare-Energien-Gesetz“, das seit dem 1. April 2008 Bauherren den Einsatz von erneuerbaren Energien vorschreibt.
Einer ökologischen Bauweise entsprechend, ist die Basis aller energetischen Überlegungen das sogenannte KfW-60-Haus. Mit einem Energieverbrauch von unter 60 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr wird damit der derzeit von der Energieeinsparverordnung (EnEV) geforderte Standard übertroffen. Fördermaßnahmen der Kreditanstalt für Wiederaufbau machen die Entscheidung für die Investition in diesen hochwertigen Standard zusätzlich attraktiv.
Daneben besteht die Möglichkeit, weitere regenerative Energieformen wie z. B. die oberflächennahe Geothermie zu nutzen und, im Einklang mit dem architektonischen Gesamtkonzept, ergänzende Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Vermeidung von CO2-Emissionen zu treffen.
Die Konversionsgesellschaft, die Stadtwerke Pforzheim und das ebz. Energie- und Bauberatungszentrum Pforzheim/Enzkreis gGmbH stehen hier gerne beratend zu Seite.